News & Aktuelles

17.05.2017

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Berliner Verwaltung spart Energie

Zehn Berliner Verwaltungsgebäude sparten in einem Jahr zusammen sechs Prozent Strom und drei Prozent Heizenergie ein. Sie beweisen, dass energiesparendes Verhalten am Arbeitsplatz einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. Die höchsten Einsparungen erzielte das Landgericht Berlin.

Ein Jahr lang beteiligten sich zehn Berliner Verwaltungsgebäude am Energiesparwettbewerb save@work. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellten sich der Herausforderung, möglichst viel Strom und Heizenergie an ihrem Arbeitsplatz einzusparen. Informations- und Motivationskampagnen wurden organisiert, unnötige Energiefresser in den Gebäuden aufgespürt und der aktuelle Energieverbrauch regelmäßig überprüft. Vom wöchentlichen Energiespartipp über Energierundgänge bis zu einem Energiequiz oder einem Energiehoffest – die Energieteams ließen sich viel einfallen, um Ihre Kolleginnen und Kollegen über mögliche Einsparpotentiale an ihrem Arbeitsplatz zu informieren und energieeffiziente Verhaltensweisen am Arbeitsplatz zu etablieren.

Die Ergebnisse zeigen: Der Einsatz hat sich gelohnt.

Auf der Abschlussveranstaltung dankte Staatssekretär für Umwelt und Klimaschutz Stefan Tidow allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Er betonte die Bedeutung solcher Projekte für eine CO2 neutrale Verwaltung und ein klimaneutrales Berlin. „Die öffentliche Hand muss eine Vorbildrolle einnehmen, wenn es um die Erfüllung unserer ambitionierten Klimaschutzziele geht. Dies haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den teilnehmenden Gebäuden in beispielhafter Art und Weise getan. Bei ihnen und insbesondere bei den engagierten Energieteams möchte ich mich recht herzlich bedanken.“

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Sven Lemiss Geschäftsführer der BIM Berliner Immobiliengesellschaft GmbH: „Die BIM hat im Jahr 2016 die zweite Klimaschutzvereinbarung mit dem Senat unterzeichnet. Hierin verpflichtet sich unser Unternehmen im Zeitraum 2016 bis 2025 insgesamt 30.000 Tonnen CO2 einzusparen. Als führender Immobiliendienstleister des Landes Berlin sind wir uns unserer Verantwortung in Bezug auf den Klimaschutz bewusst.“

Berlin hat sich das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu werden, die Berliner Verwaltung soll bereits im Jahr 2030 klimaneutral arbeiten. save@work bildet einen Baustein auf dem Weg zu einer klimaneutralen Verwaltung und hilft den Energieverbrauch in landeseigenen Gebäuden zu reduzieren und die Vorbildfunktion der öffentlichen Hand wahrzu-nehmen.

Gewonnen haben am Ende alle: Der Energieverbrauch wird verringert, unnötiger CO2-Austoß vermieden und Kosten eingespart.

save@work wird finanziert durch das EU-Förderprogramm „Horizon 2020“. 180 Bürogebäude aus neun Ländern, Österreich, Belgien, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Italien, Lettland, Schweden und Großbritannien, nehmen teil. In Deutschland erfolgt die Umsetzung unter der Leitung der B.&S.U Beratungs- und Service-Gesellschaft Umwelt mbH, in Kooperation mit der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz und der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH.

01.03.2017

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Verleihung des 3. Roger Léron Awards
Anerkennung von herausragenden Leistungen bei der Förderung einer nachhaltigen Energienutzung auf regionaler und lokaler Ebene in Europa.

Der Roger Léron Award, der in diesem Jahr zum 3. Mal verliehen wird, würdigt herausragende Leistungen im Bereich der Förderung einer nachhaltigen Energienutzung auf regionaler und lokaler Ebene in Europa. Es geht hierbei nicht um die Auszeichnung einzelner Projekte, sondern um ein langfristiges Engagement herausragender Persönlichkeiten.

Durch ihre Verantwortlichkeit für eine Vielzahl von Politikbereichen (z.B. Energie, Verkehr, Stadtentwicklung), ihre besondere Nähe zu den Bürgern und Bürgerinnen, ihre Kenntnis der Region und ihre größere Flexibilität spielen insbesondere regionale und kommunale Verwaltungen eine zentrale Rolle bei der Bewältigung wichtiger Energie- und Klimaprobleme. Ihre konkreten Ansätze und Beiträge vor Ort verringern die Abhängigkeit Europas von Energieimporten, gewährleisten eine höhere Versorgungssicherheit in Europa und begrenzen den Klimawandel.

Der Preis wird im Gedenken an Roger Léron vergeben. Roger Léron war ein Pionier der regionalen und nachhaltigen Energiepolitik in Europa und einer der Gründer von FEDARENE, dessen Präsident er für mehr als ein Jahrzehnt (von 1995-2007) war. Der lokalen und regionalen Entwicklung verbunden, hatte er eine weitreichende Vision für einen umfassenderen europäischen Nachhaltigkeitsgedanken.

Der Preis wird im Rahmen einer offiziellen Zeremonie in Brüssel verliehen.

Weitere Informationen und das Bewerbungsformular finden Sie unter: http://www.fedarene.org/events/roger-leron-award-2017-3rd-edition-17987

06.12.2016

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Bewerben Sie sich für ein kostenloses Energie-Audit Ihrer Kläranlage im Rahmen des EU Projektes Powerstep!

Energieeffizienz, Klimaschutz und die Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien sind wichtige Themen im Bereich des kommunalen Umweltschutzes. Dabei rücken auch bisher eher weniger betrachtete Handlungsfelder ins Blickfeld, mit dem Ziel die bisher erreichten Erfolge weiter auszubauen.

Ein solches Handlungsfeld ist die Abwasserreinigung.

Im Rahmen des Projektes Powerstep haben Kommunen die Möglichkeit, sich auf eine begrenzte Anzahl von kostenfreien Energie-Audits zu bewerben. Das Audit ermöglicht es Ihnen und Ihrer Gemeinde detaillierte Informationen über das Energieprofil Ihres Klärwerkes sowie einen vollständigen Auditbericht mit maßgeschneiderten Empfehlungen zur Verbesserung der Energiebilanz zu erhalten. Ferner werden Hinweise zur Anwendung modernster Technologien, wie sie im Rahmen des EU Projektes Powerstep demonstriert werden, zur Verfügung gestellt.

Im Moment gehören Kläranlagen zu den größten Stromverbrauchern vieler Gemeinden und können bis zu 30% des jährlichen Stromverbrauches der Kommune in Anspruch nehmen.

Die Energie, die heute in der EU für die Klärung des Abwassers benötigt wird (im Schnitt 32kWh/(EW*a) für große Abwasserreinigungsanlagen), würde im Mittel der Produktion von zwei großen Kraftwerken, knapp 16.000 GWh pro Jahr und somit 1% des Stromverbrauchs der EU entsprechen. Dabei wäre es durchaus möglich Kläranlagen so zu planen und zu betreiben, dass sie keinen Strom verbrauchen, sondern stattdessen sogar Energie aus erneuerbaren Quellen ins Stromnetz einspeisen. Rechnet man mit 175kWh/(EW*a) als theoretischem Energiepotenzial des organischen Materials im Abwasser, würde das einem Gesamtenergiepotenzial von etwa 87.500 GWh pro Jahr in der EU25+3 entsprechen.

Heutzutage könnten theoretisch die meisten Kläranlagen energieneutral arbeiten, die gewonnene Energie wird dabei komplett für den Reinigungsprozess selbst verwendet.

Genau hier setzt das EU-Forschungsprojekt POWERSTEP an. Durch die effiziente Kombination bestehender und innovativer Technologien und die Einbindung von neuen Konzepten, soll eine „energie-positive“ Kläranlage der Zukunft geschaffen werden, die sowohl wirtschaftlich wettbewerbsfähig als auch klimaschonend sein soll. Dieses Ziel verfolgen 15 europäische Partner (von der Industrie über die Kläranlagenbetreiber bis hin zur Wissenschaft) in dem dreijährigen Projekt POWERSTEP mit einem Gesamtbudget von 5,2 Millionen Euro, das von der Europäischen Union im Rahmenprogramm Horizon 2020 gefördert wird. Koordiniert wird das Vorhaben mit Partnern aus sieben Ländern vom Kompetenzzentrum Wasser Berlin gGmbH.

Die Unterlagen für das Bewerbungsverfahren finden Sie unter:

http://www.powerstep.eu/energy-audit

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an

Thekla Heinel

theinel@bsu-berlin.de


01.06.2016

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Jetzt registrieren! Abschlusskonferenz des Projektes E-Mobility Works im Rahmen der European Sustainable Energy Week in Brüssel
Im Rahmen des Projektes E-Mobility Works wurden in enger Zusammenarbeit mit Kommunen, Unternehmen und Interessengruppen, kommunale Aktionspläne zum Thema Elektromobilität entwickelt.

An der Entwicklung der Aktionspläne war eine Vielzahl von lokalen Akteuren beteiligt, z. B. Energieversorgungsunternehmen, Car-Sharing-Anbieter, Betreiber von Ladestationen und Wohnungsbaugesellschaften. Die Aktionspläne enthielten u. a. Kosten-Nutzen-Analysen verschiedener Fahrzeugtypen, den Einsatz von Fördermitteln, Test-Events sowie Informationsveranstaltungen für Beschäftigte und Bürgerinnen und Bürger.

Die Konferenz findet im Rahmen der European Sustainable Energy Week statt und es werden:

• die wichtigsten Ergebnisse aus dem Projekt vorgestellt

• die Elektromobilitätsstrategie der EU thematisiert

• die Zukunft der Elektromobilität in Städten diskutiert

Im Rahmen der Konferenz werden Sie erfahren, wie Kommunen eng mit lokalen Akteuren zusammenarbeiten können, um nachhaltige Verkehrslösungen zu entwickeln und den Klimaschutz voranzubringen.

Die Konferenz ist kostenlos und im Anschluss findet ein kleiner Empfang mit Buffet statt.

Wir freuen uns, Sie in Brüssel begrüßen zu dürfen!

REGISTER NOW: E-MOBILITY WORKS FINAL CONFERENCE

Veranstaltungsort: Conference Centre Greater Birmingham und West Midlands Brussels Office

Datum: Dienstag, 14.06. 2016 | 14:00 – 17.30

Adresse: Avenue d'Auderghem 22-28, B1040 Brussels, Brussels, Belgium

Dokumente zum Herunterladen:

Agenda - E-Mobility Works Final Conference (updated 30/05/2016) (Downloads: 40 / 475 KB)



03.02.2016

Wir wechseln die Perspektive

und blicken ab Mitte Februar aus dem 12. Stock auf den Alexanderplatz. Wir ziehen in das Haus des Reisens.

Unser neuer Standort, der über eine besondere Geschichte verfügt, verbindet eine atemberaubende Aussicht mit einer hervorragenden Verkehrsanbindung.

Sie erreichen uns ab dem 15.02.2015 im Haus des Reisens in der Alexanderstraße 7, 10178 Berlin.


01.10.2015

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save@work erhält Horizon 2020 Förderung der EU

In Berlin startet aktuell ein neues Horizon 2020 Projekt mit einer Auftaktveranstaltung am 5. November. Die B.&S.U. mbH hat mit dem Projekt save@work erfolgreich Fördergelder aus dem EU-Förderprogramm beantragt und koordiniert ein Partnerkonsortium mit Vertretern und Vertreterinnen aus insgesamt neun Mitgliedsländern der Europäischen Union.

Horizon 2020 ist seit 2014 das Rahmenprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation und ist mit einem Budget von 80 Milliarden Euro das größte EU Förderprogramm. Ein Ziel von Horion 2020 ist es, den Übergang zu einem zuverlässigen, nachhaltigen und wettbewerbsfähigen Energiesystem in der EU zu unterstützen.

Das Projekt save@work ist ein europäischer Energiesparwettbewerb zwischen 180 öffentlichen Verwaltungsgebäuden. MitarbeiterInnen aus neun Ländern treten an, um in einem Jahr möglichst viel Strom und Heizenergie einzusparen. Im Fokus des Wettbewerbs steht das Thema Verhaltensänderung, also die MitarbeiterInnen, die durch energiesparendes Verhalten den Verbrauch an Strom und Heizenergie langfristig reduzieren können.

Bei der Auftaktveranstaltung in Berlin werden Christian Gaebler, Staatssekretär für Verkehr und Umwelt und Sven Lemiss, Geschäftsführer der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, die VertreterInnen aus 20 teilnehmenden Verwaltungsgebäuden begrüßen und die Bedeutung von Klimaschutzaktivitäten in der Verwaltung im Hinblick auf das Ziel einer klimaneutralen Stadt Berlin bis 2050 hervorheben.


23.03.2015

Roger Léron AWARD ins Leben gerufen!

Zielsetzung: Die Anerkennung von herausragenden Leistungen bei der Förderung einer nachhaltigen Energienutzung auf regionaler und lokaler Ebene in Europa.

Wir sind sicher, dass Kommunen und Regionen eine wesentliche Schlüsselposition bei der Lösung drängender Energie- und Klimafragen einnehmen. Sie tragen die politische Verantwortung für zentrale Bereiche wie Energie, Verkehr oder Stadtplanung.  Ferner verfügen sie über wichtiges Detailwissen im Hinblick auf ihre Region, Flexibilität und eine direkte Verbindung zur Bevölkerung.

Die Gewinner (Einzelpersonen oder Organisationen) werden bei einer feierlichen Preisverleihung am 16. Juni 2015 in Brüssel mit einer Auszeichnung geehrt.

Der Preis wird in Gedenken an Roger Léron vergeben. Roger Léron war von 1990 bis 2007 Vorsitzender von FEDARENE und hat Zeit seines Lebens immense Beiträge für eine zukunftsweisende und umweltfreundliche Energieversorgung auf der regionalen und lokalen Ebene geleistet. 

FEDARENE und die Jury freuen sich auf Ihre Nominierungen!

Nominieren Sie eine Person oder Organisation bis zum 15. April 2015 auf www.fedarene.org


23.02.2015

Technologietour Adlershof – Speicherlösungen für die Energiewende

Die B.&S.U. Beratungs- und Service-Gesellschaft Umwelt mbH unterstützt die WISTA-MANAGEMENT GMBH (Beteiligungsgesellschaft des Landes Berlin und Betreiber des Wissenschafts- und Technologieparks Adlershof) im Rahmen der Umsetzung des Projektes „Energiestrategie Berlin Adlershof 2020“. Das durch die Forschungsinitiative „Energieeffiziente Stadt“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie geförderte Vorhaben startete im Herbst 2013. Durch die Umsetzung innovativer Maßnahmen soll erreicht werden, dass der Primärenergiebedarf in Adlershof bis 2020 im Vergleich zur Trendfortschreibung um 30 Prozent sinken.

Die B.&S.U. Beratungs- und Service-Gesellschaft Umwelt mbH ist insbesondere mit dem Aufbau von Informations- und Diskussionsforen für den Erfahrungsaustausch zu Energie-effizienzthemen sowie mit der Kommunikation fachlicher Ergebnisse befasst.

In diesem Zusammenhang unterstützte die B.&S.U. Beratungs- und Service-Gesellschaft Umwelt mbH die WISTA-MANAGEMENT GMBH bei der Konzeption und Organisation der ersten Technologietour am 15. Januar 2015 zum Thema Speicherlösungen und moderierte die Veranstaltung.

Mit Beiträgen der Technischen Universität Berlin, der Younicos AG und der BTB Blockheizkraftwerks-Träger- und Betreibergesellschaft mbH Berlin wurden im Rahmen der Veranstaltung innovative Speichertechnologien vorgestellt. Im Fokus standen u. a. die Rolle von Batteriespeichern beim Ausbau der erneuerbaren Energien sowie die Möglichkeit, Wärmespeicher als funktionale Stromspeicher zu nutzen. Im Anschluss an das Plenum gab es die Möglichkeit, das Technologiezentrum Younicos AG und das Heizkraftwerk Adlershof der BTB zu besichtigen.

Technologietouren sollen bis 2016 regelmäßig stattfinden. Das Ziel ist es aktuelle und innovative Technologien, die in Berlin Adlershof, Berlins wichtigstem Wissenschafts- und Technologiestandort, entwickelt und umgesetzt werden, vor Ort zu präsentieren.

Weitere Informationen zur Energiestrategie Berlin Adlershof 2020 finden Sie hier:

http://www.adlershof.de/wista-management-gmbh/strategische-projekte/energieeffizienz/ueberblick/

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24.09.2014

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Tage der offenen Tür in Niedrigstenergiehäusern
Heute schauen – morgen bauen

Im Rahmen des EU-Projektes "NZB 2021" führt die B.&S.U. Beratungs- und Service-Gesellschaft Umwelt mbH im zweiten Jahr Tage der offenen Tür in Niedrigstenergiehäuser durch.

Während der Tage der offenen Tür öffnen Besitzer von Niedrigstenergiehäusern ihre Türen und bieten den Besuchern einen Einblick in ihr Haus. Sowohl private als auch öffentliche Bauherren und Gebäudebesitzer sollen inspiriert werden, ihre Gebäude mit hohen Energiestandards zu bauen und zu sanieren. Zentrale Idee ist, dass Besucher Informationen zu Niedrigstenergiegebäuden aus erster Hand erhalten, ohne dass kommerzielle Interessen verfolgt werden.

Die Tage der offenen Tür finden vom 01. bis 03.November und 07.bis 09. November 2014 in Baden-Württemberg, Berlin, Nordrhein-Westfalen und Sachsen statt.

Das Projekt wird durch das Programm Intelligente Energie Europa gefördert und wird zeitgleich in Belgien, Deutschland, Österreich, Frankreich, Polen, Schweden, Irland, Slowenien, Ungarn und Malta durchgeführt.

Mehr Informationen finden Sie online unter: www.haeuser-fuer-heute.de oder per E-Mail an info@haeuser-fuer-heute.de


24.09.2014

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Auftaktveranstaltung „Emobility Works“ in Iserlohn

Leise und klimaschonend“, so stellt sich Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens von der Stadt Iserlohn die Zukunft der Mobilität in seiner Stadt vor.

Während der Auftaktveranstaltung (am 02. September) des EU-Projekts „Emobility Works“, das von der B.&S.U. Beratungs- und Service-Gesellschaft Umwelt mbH gemeinsam mit der Stadt Iserlohn durchgeführt wurde, diskutierten mehr als 70 Teilnehmer diese Zukunftsvision und informierten sich über die Chancen und Herausforderungen von Elektromobilität. 

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Neben der Darstellung von bundesdeutschen Strategien durch die NOW GmbH, wurden Finan­zierungs- und Fördermöglichkeiten, der Stand im Land NRW und aktuelle Beispiele der Umsetzung in Kommunen durch die NRW.Bank und die Energieagentur NRW vorgestellt.

Ein Experte der Stadt Düsseldorf präsentierte ein Projektbeispiel zum Thema Geschäftsmodelle im kommunalen Bereich, das Projekt E-Carflex Business, und die Firma Tesla interessierte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einer Darstellung der neuesten Fahrzeuge und Ladeeinrichtungen.

Durch die Teilnahme an dem von der B.&S.U. mbH koordinierten Projekt „Emobility Works“ will Iserlohn verstärkt die Potenziale von Elektromobilität nutzen. Das Projekt, das in insgesamt neun europäischen Ländern umgesetzt wird, will Kommunen bei der Einführung von Elektromobilität unterstützen und gemeinsam mit den lokalen Akteuren Fragen zur Akzeptanz, Anschaffung, Finanzierung und Infrastruktur klären. Iserlohn ist eine von drei deutschen beteiligten Kommunen. Ziel ist es, dass die Kommunen bis Ende des Projektes in 2017 Aktionspläne entwickeln, die dann in die Umsetzung gehen.

Thekla Heinel von der B.&S.U. mbH hob in ihrem Vortrag hervor, welche Chancen sich für Kommunen aus der verstärkten Nutzung und Förderung von Elektromobilität ergeben. Neben der Senkung der lokalen CO2-Emissionen sind das die Reduktion der Feinstaub- und Geräuschbelastung, die Einführung nachhaltiger Verkehrskonzepte und die Erhöhung der Kapazitäten für erneuerbare Energien. Dies alles zusammen genommen führt langfristig zu einer Steigerung der Lebensqualität, wie sie von Bürgermeister Dr. Ahrens in seinem Leitbild der leisen und klimaschonenden Waldstadt Iserlohn beschrieben wurde.

Was jetzt bereits in Sachen Elektromobilität machbar ist und welche elektro-mobilen Möglichkeiten zur Fortbewegung verfügbar sind, zeigten auf der Auftaktveranstaltung eine Vielzahl von Ausstellern, darunter Iserlohner Autohäuser, ein bekannter Hersteller von Entsorgungsfahrzeugen, Fahrradhändler und die Stadtwerke Iserlohn. Elektrofahrzeuge von der Luxusklasse, über Sport-, Mittel und Kleinwagen und Pedelecs bis hin zum Müllfahrzeug standen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu Probefahrten zur Verfügung.

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Zudem bieten Stadtwerke und Stadt Iserlohn ab sofort auf einer Internetseite umfassende Informationen zum Thema Elektromobilität an. Sie ist erreichbar unter der Adresse www.e-iserlohn.de und soll dazu beitragen das Thema in Iserlohn weiter voranzutreiben.

„Emobility Works“ wird von der B.&S.U. Beratungs- und Service Gesellschaft Umwelt mbH mit Förderung der Europäischen Union im Rahmen des Programms Intelligent Energy Europe umgesetzt.

 


17.07.2014

Das Netzwerk des Konvents der Bürgermeister wird erweitert

Zukünftig wird das Netzwerk des Konvents der Bürgermeister neben den bisherigen Akteuren auch lokale und regionale Energieagenturen und wissenschaftliche Einrichtungen umfassen.

Der Start für diese Erweiterung des Netzwerks des Konvents der Bürgermeister fand am 25.Juni in Brüssel im Rahmen einer feierlichen Unterzeichnungs-Zeremonie während der alljährlichen ManagEnergy Konferenz statt.

Die Zeremonie wurde von Adam Szolyak von der Generaldirektion Energie der Europäischen Kommission geleitet und es verpflichteten sich 34 Agenturen aus 13 europäischen Mitgliedsstaaten, die Kommunen in ihren Ländern bei der Entwicklung und Umsetzung von nachhaltigen Energie Aktionsplänen zu unterstützen. In seiner Eröffnungsrede unterstrich Herr Adam Szolyak, dass der Beitritt eine Anerkennung des langfristigen Beitrags sei, den die Agenturen in der Vergangenheit bereits im Rahmen ihrer Arbeit mit den Kommunen geleistet haben.

Die B.&S.U. Beratungs- und Service-Gesellschaft Umwelt mbH gehört zum Kreis der Unterzeichner und unterstreicht damit ihr langjähriges Engagement für den kommunalen Klimaschutz. In einer Vielzahl von europäischen und regionalen Projekten und im Rahmen des European Energy Award gehört die Unterstützung von Kommunen und öffentlichen Einrichtungen im Hinblick auf eine effiziente, sparsame und nachhaltige Ressourcennutzung zu unseren Kernaufgaben. Unter anderem als Koordinator des Projektes Come2CoM haben wir bereits eine Reihe von Kommunen bei der Entwicklung und Umsetzung von nachhaltigen Energie Aktionsplänen unterstützt und möchten dieses Wissen auch zukünftig Kommunen zur Verfügung stellen, um somit zur weiteren Entwicklung des Konvents der Bürgermeister beizutragen.

Weitere Informationen zur Erweiterung des Netzwerkes und zum Konvent der Bürgermeister finden Sie hier:
http://www.covenantofmayors.eu/news_en.html?id_news=581

 

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Herr Adam Szolyak von der Generaldirektion Energie der Europäischen Kommission übergibt die Beitrittsurkunde der B.&S.U. mbH


25.04.2014


Neues Projekt zum Thema Elektromobilität gestartet 

Im Frühjahr startete das Projekt EMOBILITY WORKS, das im Rahmen des EU Programmes „Intelligent Energy Europe" gefördert wird. Die B.&S.U. mbH arbeitet hier gemeinsam mit der Berliner Agentur für Elektromobilität eMO daran, Elektromobilität in europäischen Kommunen und Unternehmen voranzutreiben und insbesondere kleine Kommunen bei der Umsetzung entsprechender Maßnahmen zu unterstützen. Im Rahmen des Projekts entstehen regionale Netzwerke von Kommunen und Betrieben, die basierend auf den zur Verfügung stehenden Ressourcen und den sich aus den individuellen Optionen ergebenden Ansätzen versuchen, Elektromobilität in ihren Arbeitsbereichen zu integrieren. Dabei werden in den Kommunen mit Unterstützung der zwölf Projektpartner aus neun Mitgliedsstaaten der EU Aktionspläne für die Integration von Elektromobilität erarbeitet, die als Grundlage für eine zielgerichtete Umsetzung von Aktivitäten im Bereich E-Mobilität dienen und auch über die Projektlaufzeit hinaus ihre Wirkung entfalten. Im Verlauf von EMOBILITY WORKS unterstützen die Projektpartner mindestens 27 Städte und mehr als 100 Unternehmen in diesen Städten bei der Integration und Förderung von Elektromobilität.


10.02.2014

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Millionenstadt Köln im eea!

Mit Kölns Beitritt nimmt europaweit die erste Großstadt am European Energy Award (eea) teil, der mehr als eine Million Einwohner angehören. Somit leben deutschlandweit über 23 Millionen Menschen, also deutlich mehr als ein Viertel der Gesamtbevölkerung, in einer eea-Kommune.

Von den 278 eea-Kommunen in Deutschland befindet sich der größte Teil in NRW (111 eea-Kommunen) dicht gefolgt von Baden Württemberg (93), Sachsen (45) und Bayern (17).

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Die Darstellung der einzelnen eea-Kommunen und deren räumliche Verteilung in Deutschland können Sie auf der eea-Website abrufen.

Seit dem Jahr 2012 arbeiten die eea-Kommunen mit dem eea Management Tool, einem internetbasierten Instrument, das die Sammlung und Bearbeitung der Informationen und Daten konzentriert und deren Austausch mit Beratern und Auditoren auf nationaler wie auch auf internationaler Ebene vereinfacht. Zudem können die Kommunen verschiedene Funktionen zur effektiven Gestaltung des Prozesses nutzen wie z. B. Instrumente zur Berechnung von Indikatoren oder zur Planung von Klimaschutzprojekten im obligatorisch zu erstellenden Energiepolitischen Arbeitsprogramm.


01.10.2013

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Förderung für die Teilnahme am European Energy Award (eea) in Sachsen-Anhalt und Bayern

Die Bundesländer Sachsen-Anhalt und Bayern bieten für Kommunen, die sich zukünftig stärker im Bereich Energie- und Klimaschutzpolitik engagieren wollen, eine Förderung für die Einführung des European Energy Award an.

In Sachsen-Anhalt ist diese Förderung seit September 2013 möglich. Bis zu 80 % der förderfähigen Ausgaben für die Einführung des European Energy Award (Programmbeitrag und Berater-/ Auditorenhonorare) können in Gemeinden, Städten und Landkreisen bei Antragstellung bis Ende des Jahres 2013 über das Programm Sachsen-Anhalt KLIMA gefördert werden.(„Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen des Klimaschutzes und der erneuerbaren Energien"). Die Untergrenze der förderfähigen Ausgaben beträgt 10.000 €.

Mehr dazu lesen Sie hier. Rechtsverbindliche Informationen und das Merkblatt zur Beantragung der Förderung erhalten Sie über die Internetseiten der Investitionsbank Sachsen-Anhalt.

Im Freistaat Bayern kann zukünftig die Teilnahme am European Energy Award über das CO2-Minderungsprogramm gefördert werden.

Hierzu liegt seit dem 1. August 2013 eine novellierte Fassung der Förderrichtlinie vor. Diese sieht explizit die Teilnahme an Qualitätsmanagement- und Zertifizierungsverfahren für den kommunalen Energiebereich vor, sodass die Teilnahme am European Energy Award zukünftig über dieses Programm mit zu bis zu 50 % gefördert werden kann.

Die Zuwendung kann bis Ende 2016 beantragt werden. Die Untergrenze der zuwendungsfähigen Ausgaben beträgt 5.000 €, die Obergrenze 30.000 €.

Mehr zum Thema der Förderung in Bayern dazu lesen Sie hier. Rechtsverbindliche Informationen entnehmen Sie bitte der Internetseite des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit.

 


25.07.2013

Handbuch für Energieeffizienz

Eines der zentralen energiepolitischen Ziele der Europäischen Union ist die Steigerung der Energieeffizienz. Im Rahmen des Interreg IVC-Projekts "EnercitEE" haben fünf Partner aus Sachsen, Småland, Emilia-Romagna, Haute-Savoie und Niederschlesien wichtige neue Ansätze zur Erreichung dieses Zieles auf regionaler Ebene erarbeitet, die auch andere europäischeRegionen zur Nachahmung anregen sollen.

Welche Energieeffizienzpolitiken wurden in den verschiedenen europäischen Regionen umgesetzt?

Wie können Bürger und Kommunen in Projekte involviert werden?

Welche Projekte und Instrumente zu den Themen Energieeffizienz in Kommunen, Schulen, in Gebäuden oder im Transportwesen wurden bereits erfolgreich realisiert?

Antworten auf diese Fragen und Anregungen zum Weiterdenken aus allen fünf Regionen bietet das Handbuch "Improving energy efficiency – contributions from five European regions", das unter Federführung der B.&S.U. mbH entstanden ist.

Eine deutschsprachige Fassung, die insbesondere die Projekte mit sächsischer Beteiligung darstellt, hat das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft unter dem Titel "Sachsen trifft Europa – Innovative Ergebnisse für mehr Energieeffizienz in Kommunen und bei den Bürgern" veröffentlicht.

Weitere Materialien und genauere Informationen zu den einzelnen Teilprojekten, Erfahrungsaustauschen und finden Sie auf www.enercitee.eu.

Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an:

Thekla Heinel

theinel@bsu-berlin.de

Telefon: 030-3904266


24.07.2013

10.07.2013: eea-Kommunen sind erfolgreicher im Klimaschutz

Energieeinsparung, CO2-Minderung, die Steigerung des Anteils Erneuerbaren Energien und die damit verbundene kommunale Wertschöpfung – dies alles sind zentrale Themen kommunaler Energie- und Klimaschutzpolitik. In einer aktuell vorgelegten  Evaluation des European Energy Award (eea) in Nordrhein-Westfalen wurde deutlich, dass die Anwendung des eea in Kommunen insbesondere auf diesen Gebieten zu signifikanten Erfolgen geführt hat.

Die Studie belegt, dass die eea-Kommunen in Nordrhein-Westfalen in den Jahren zwischen 2000 und 2009 eine doppelt so hohe Energieeinsparung und eine um 40 % höhere Reduktion der CO2-Emissionen erreichten als der Durchschnitt der nordrhein-westfälischen Kommunen. Insbesondere bei den langjährig teilnehmenden und zertifizierten eea-Kommunen ist dieser positive Trend bezogen auf Energieeinsparung und die Minderung der CO2-Emissionen seit 2006 deutlich ausgeprägter.

Ebenso wurden in eea-Kommunen in Nordrhein-Westfalen seit 2000 im Durchschnitt doppelt so viele neue Kapazitäten für die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien installiert als im Landesdurchschnitt. Allein durch die Neuinstallation von Photovoltaik- und Windenergieanlagen, die durch die eea-Teilnahme über den Landestrend hinaus bewirkt wurden, ermöglichte der eea in den Jahren 2004 bis 2010 eine kommunale Wertschöpfung von 58,7 Millionen Euro und sicherte ca. 92 Arbeitsplätze in nordrhein-westfälischen eea-Kommunen. Im Bereich der kommunalen Gebäude und Anlagen konnten eea-Kommunen in Nordrhein-Westfalen den gesamten Endenergieverbrauch jährlich im Mittel um 10,6 kWh pro Einwohner reduzieren. Dies entspricht 3,1 % des Endenergieverbrauchs im jeweiligen Basisjahr und Energiekosten von 0,60 € pro Einwohner. Hochgerechnet auf alle eea-Kommunen in Nordrhein-Westfalen beträgt die jährliche Endenergieeinsparung im Bereich kommunaler Gebäude und Anlagen 109.050 MWh bzw. 6,122 Mio. €.

Diese Ergebnisse belegen, dass der European Energy Award als anerkanntes Qualitätsmanagement- und Zertifizierungssystem für die kommunale und regionale Energie- und Klimaschutzpolitik, ein starkes  und effizientes Instrument zur Umsetzung energie- und klimapolitischer Zielvorgaben ist und eine Teilnahme sich damit für Kommunen in jeder Hinsicht auszahlt.

Weitere Informationen zum European Energy Award bzw. zur Evaluierung des eea-Programms in Nordrhein-Westfalen finden Sie hier 

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